Chaos im Kopf - Was ist ADHS?
ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) ist eine neurobiologische Erkrankung, die oft schon in der Kindheit beginnt, aber auch im Erwachsenenalter noch weiter bestehen kann. Sie zeigt sich hauptsächlich durch Schwierigkeiten, die Aufmerksamkeit zu steuern, sich zu konzentrieren und Aufgaben zu Ende zu bringen. Außerdem können Betroffene Schwierigkeiten mit der Impulssteuerung haben, was zu impulsivem Verhalten führt, und sie sind häufig unruhig oder hyperaktiv.
ADHS und du - Was wird häufig missverstanden?
ADHS ist:
ADHS ist viel komplexer als häufig angenommen und geht über einfache Missverständnisse wie "unaufmerksam" oder "faul" hinaus. Es handelt sich um eine echte neurobiologische Störung, die nicht einfach durch gutes Verhalten oder Selbstdisziplin überwindbar ist. Folgende Anzeichen treten besonders häufig bei Menschen mit ADHS im Erwachsenenalter auf (keine vollständige Abbildung sämtlicher Symptome – nicht alle Symptome müssen gleichzeitig vorhanden sein; die Intensität der Symptomgruppen variiert von Person zu Person):
ADHS oder doch etwas anderes?
Aufgrund häufiger Missverständnisse sowie Symptomüberschneidungen mit anderen psychischen Erkrankungen (z. B. Angsterkrankungen, Depressionen, bipolaren Störungen, Schlafstörungen, Lernstörungen und bestimmten Persönlichkeitsstörungen) ist eine spezialisierte Abklärung einer möglicherweise vorliegenden ADHS erforderlich. Eine spezifische und klar abgegrenzte Diagnostik ist die Grundvoraussetzung für die optimale multidisziplinäre Weiterbehandlung von ADHS im Erwachsenenalter.
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© Martin Herzog, MSc
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